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Veneers

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Was sind Veeners?

Ein schönes Lächeln trotz schiefer Zähne und Verfärbungen? Mit sogenannten Veneers (Verblendschalen) ist es möglich.
Veneers sind hauchdünne, lichtdurchlässige Schalen aus Keramik oder Komposit. Sie werden mit einem Spezialklebstoff auf die Außenflächen der Front- oder Seitenzähne geklebt. Zahnverfärbungen, Zahnlücken, kleine oder abgebrochene Zähne sowie schiefe Zähne verschwinden somit hinter der hauchdünnen Keramikschale.

Veneers dienen vor allem der optischen Verschönerung vergilbter oder grauer Zähne, die Kaffee-, Tee-, Rotwein- oder Nikotinspuren aufweisen. Aufgrund ihrer geringen Dicke, die zwischen 0,2 und 1 Millimeter liegt, sind die Schalen extrem transparent und erzielen deswegen nicht den gewünschten Effekt bei starken Zahnverfärbungen.

Unterschiedliche Veeners-Arten

Die Zahnmedizin bietet heutzutage Verblendschalen in den unterschiedlichsten Materialien und Formen.
Die verschiedenen Veneer-Arten unterscheiden sich nach Material, Stärke und Anbringung. In der ästhetischen Zahnheilkunde unterscheidet man grundsätzlich zwischen den folgenden Arten:

Konventionelle Veneers werden am häufigsten verwendet. Hierbei handelt es sich um 0,3 bis 1 Millimeter dicke Keramik-Veneers.
Diese Veeners werden im Labor an die Zahnform angepasst. Das widerstandsfähige Material deckt selbst starke Zahnverfärbungen ab und bietet deswegen eine hervorragende Ästhetik. Das Aufkleben dauert ca. eine halbe Stunde. Vor dem endgültigen Anbringen von Verblendschalen müssen die Zähne zuerst präpariert werden.

Non-Prep Veneers sind etwa 0,3 mm dick und somit viel dünner als konventionelle Veneers. Für die Anbringung ist keine vorherige Präparation erforderlich. Sie werden ebenfalls aus Keramik hergestellt. Die Schalen können schmerzfrei und schnell aufgebracht werden, ohne dabei die Zahnsubstanz anzugreifen.

Veneers-to-Go bestehen entweder aus Kunststoff oder Vollkeramik. Diese Verblendschalen, die auch als „Veneers-to-Go“ bezeichnet werden, sind ausgesprochen günstig. Für die Anbringung auf dem Zahn ist normalerweise nur eine Behandlung notwendig. Es handelt sich um vorgefertigte Schalen, die beim Zahnarzt direkt vor Ort an die Zahnform angepasst und aufgeklebt werden.

Composite-Veneers werden als Sofort-Veneers beim Zahnarzt vor Ort angebracht. Es handelt sich um Kunststoff-Veneers und keine vorgefertigten Schalen. Diese zahnmedizinische Kunststoffe sind eigentlich provisorische Veneers, die als temporäre Verblendungen getragen werden bis die konventionellen Veneers angefertigt sind.

Die Zähne lassen sich zwar auch durch eine professionelle Zahnreinigung aufhellen, doch das Ergebnis ist oft von kürzerer Dauer.
Doch mit Verblendschalen verändert sich die Farbe auch nach vielen Jahren nicht. Ihre durchschnittliche Lebensdauer beträgt etwa 6 bis 10 Jahren.

Die Behandlung – so werdenVeneers angebracht

Schritt 1:
Der Zahnarzt wird zunächst eine Beratung mit Untersuchung durchführen und anschließend einen Kostenvoranschlag erstellen. In der Folge werden die Zähne gründlich gereinigt, gegebenenfalls die Karies behandelt oder ältere Füllungen erneuert. Die Ausgangssituation wird danach fotografisch dokumentiert.

Schritt 2:
Vor dem Anbringen eines konventionellen Keramik-Veneer muss die sichtbare Zahnoberfläche zuerst ein wenig abgeschliffen werden, damit die hauchdünnen Schalen an den Frontzähnen später nicht zu dick wirken und möglichst natürlich aussehen. Wie viel Zahnschmelz abgeschliffen wird, hängt von dem Grad der Verfärbung und der Zahnfehlstellung ab.

Schritt 3:
Damit der Zahntechniker eine passend genaue Schale herstellen kann, folgt im dritten Schritt eine präzise Abformung.
Bis die endgültigen Verblendschalen fertig sind, können auch provisorische Veneers aus Kunststoff zum Einsatz kommen.

Schritt 4:
Nachdem die endgültigen Verblendschalen im Labor fertiggestellt sind, werden die Keramik-Veneers anprobiert. Während der Anprobe überprüft der Zahntechniker jedes Detail und bei guter Ästhetik und Passung werden sie mit einem Spezialkleber fixiert.

Vor- und Nachteile von Veeners

Die Herstellung von Veneers ist nicht allzu zeitaufwendig. Die Veeners sind außerdem sehr gut verträglich. Eine Studie ergab, dass sich innerhalb von 6 Jahren nur 2 % der Schalen lösten. Bei einer Behandlung mit Kunststoff- und Sofort-Veneers sowie Non-Prep Veneers ist keine Betäubung erforderlich und die Behandlung verläuft relativ schnell. Die Zahnsubstanz der behandelten Zähne bleibt außerdem vollständig erhalten.
Doch Veeners bringen auch gewisse Risiken mit sich, denn das Abschleifen der Zähne bei der konventionellen Methode kann eine Zahnmark-Entzündung und Schmerzen verursachen. Hinzu kommen auch die relativ hohen Kosten einer solchen Behandlung.

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